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Category: Sunnyside

Sunnyside Records ist ein „independent“ Jazz Label ohne dabei auf eine ganz bestimmte Richtung im Jazz festgelegt zu sein. Der Gründer und Produzent des Labels, Francois Zalacain, veröffentlicht die Produktionen, die ihm gefallen.

Francois Zalacain startete Sunnyside Records 1982. Er traf eines Nachts im Village Vanguard in New York den Pianisten Harold Danko, der die Idee hatte, ein Duo Album mit dem Bassisten Rufus Reid aufzunehmen. Zalacain mietete ein Studio und das Album wurde aufgenommen. Kurz danach folgte eine Piano Solo Aufnahme von Kirk Lightsey und ein Album von Lee Konitz. Das war der Start von Sunnyside Records. Zu seinem Verhältnis zu seinen Künstlern befragt, sagt Zalacain: „They stay with us because they like to stay.“

Fakten: 

  • 6. April 1982: erste Aufnahme mit Harold Danko und Rufus Reid. Der Albumtitel ist „Myrth Song“
  • 9. September 1982: Zweite Aufnahme mit dem Pianisten Kirk Lightsey, der Zalacain von Harold Danko empfohlen worden ist. „Lightsey1“ ist das erste Album unter Kirk Lightsey‘s eigenem Namen.
  • 25. Februar 1983: Lee Konitz nimmt zusammen mit Pianist Harold Danko und Bassist Jay Leonhart das Album „Dovetail“ auf. Kritiker Bob Blumenthal schwärmt in einem einseitigen Artikel im Boston Phoenix von der Aufnahme.
  • 1984 bis heute: Aufnahmen mit James Williams, Fred Hersch, Jerry Gonzales, Bob Belden, Guillermo Klein, Luciana Souza, Steve Kuhn, Ben Monder, Happy Apple, Roswell Rudd, Bill McHenry, Aaron Goldberg, Rebecca Martin, Denny Zeitlin, Dave King, Stephan Crump, Steve Cardenas, Carlos Franzetti, Greg Reitan, Dan Tepfer, Ben Wendel, Jay Clayton, Scott DuBois, John McNeil, Jeremy Udden, Dayna Stephens, Edward Simon, Benny Green, Joey Caderazzo, JD Allen, Jamie Baum, Ruben Blades, Azar Lawrence und vielen anderen.
  • Im Jahre 2011 gewinnt Sunnyside Records den 59. Downbeat „Critics Poll“ als bestes Jazzlabel vor dem deutschen Label ECM.